Lebererkrankungen – was sollte man darüber wissen?

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Alkohol, fettreiches Essen und Viren setzen Ihrer Leber schwer zu. Der permanente Kampf gegen die Giftstoffe im Körper überfordert das Organ im Laufe der Zeit. Daher wird der Körper auch immer anfälliger für Krankheiten. Bleiben die Krankheiten länger unbemerkt, kann die Leber auf Dauer Schäden davon tragen. Um dieses zu vermeide, sollten auf folgende Warnzeichen achten.

Viele Herausforderungen greifen die Leber an

Wie im Stil einer Hochleistungsfabrik arbeitet Ihre Leber für Ihre Gesundheit. Das Organ sammelt Nährstoffe im Körper, sortiert gefährliche Gifte aus Ihrem Blut und entwickelt Galle für die Verdauung. Ebenso ist die Leber für Ihren Hormonhaushalt zuständig. In der Regel setzt Ihre Entgiftungszentrale nicht so schnell außer Betrieb, da die Leber äußerst robust ist und sich schnell von Überanstrengungen erholt. Wird Ihre Leber bei einem Unfall beschädigt, könnte die andere Hälfte der Leber deren gesamte Leistung übernehmen. Sie wächst sogar im Laufe der Zeit wieder nach. Allerdings sind auch die selbstheilenden Kräfte der Leber eingeschränkt.

Erste Anzeichen für Erkrankungen der Leber

Wenn Sie tagsüber häufiger eine starke Müdigkeit verspüren und einen Leistungsabfall feststellen, dann sollten Sie Ihre Leberwerte überprüfen lassen. Beide Symptome könnten ein erstes Anzeichen für Erkrankungen der Leber, wie eine Fettleber oder Leberzirrhose sein. Ein Grund könnte sein, dass nicht genug Giftstoffe getrennt werden. Dadurch entstehen Kopfschmerzen entstehen, da die Leber mit dem Steuern vom Hormonhaushalt komplett überfordert ist. Dadurch kommt es zu einer Verkrampfung der Blutgefäße, die in diesem Fall als Auslöser gelten.

Merkmale von Lebererkrankungen nicht ganz eindeutig

Viele Merkmale von Lebererkrankungen sind leider nicht eindeutig zuordenbar. Folgendes zählt dazu: Einblutung in Ihrem Gesicht und zügig auftretende blaue Flecken. Ebenso Appetitverlust, plötzliche und große Gewichtsveränderungen, Juckreiz oder ein spürbares Druckgefühl im oberen rechten Bauch. Eine erkrankte Leber tut jedoch nicht direkt weh. Diese Krankheiten entstehen hierbei im Inneren Ihrer Leber. Allerdings hat die Leber dort keine Nervenzellen, um Schmerzsignale auszusenden. Denn erst wenn Ihre Leber sich stark vergrößert, wird die Leberhülle überdehnt und kann ein Druckgefühl folgen lassen. Dadurch entstehen Schmerzen.

Hinweis auf Lebererkrankung: Gelbe Haut

Wie bekannt, sind eine gelbliche Haut und gelb verfärbte Augen erste klare Hinweise auf eine mögliche Lebererkrankung. Daran ist das sogenannte Bilirubin Schuld, das mit dem roten Farbstoff aus den Blutzellen heraus entsteht und gewöhnlich ausgeschieden wird. Funktioniert Ihre Leber nicht mehr, staut sich das Bilirubin in Ihrem Körper. Dabei lagert es sich zunächst in den Augen und danach auch in der Haut ab. Ein hoher Spiegel Bilirubins verursacht zudem einen quälenden Juckreiz. Jedoch versteckt sich nicht hinter jedem Symptom ein gefährliches Leberleiden.

Bluttest bei Verdacht auf Lebererkrankungen

Erahnen Sie eine Lebererkrankung, dann sollten Sie einen Bluttest vornehmen lassen. Bei diesem Test werden unter anderem der Bilirubingehalt sowie die Leberenzyme gemessen. Hohe Werte weisen meistens auf eine Erkrankung hin. Mit Hilfe einer Ultraschalluntersuchung kann der Arzt letztlich sehen, ob die Leber überhaupt angegriffen ist.

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