Symptome bei Muskelschwäche

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Bekannt ist die Muskelschwäche kurz unter ALS. Die genaue Bezeichnung ist amyotrophe Lateralsklerose, wobei die Krankheit bei jedem Patienten anders verläuft. Allerdings sind die ersten Symptome bei dieser Erkrankung das diese in den Händen beginnt. So können Patienten keine Gegenstände mehr richtig hochheben oder festhalten.

Muskelzuckungen und Lähmung ganzer Gruppen von Muskeln

Zusätzlich kommt es noch zu Krämpfen und Muskelzuckungen und ganze Muskelgruppen sind gelähmt. Dies ist aber nur der Anfang, denn die Beschwerden nehmen zu. Allmählich breiten diese sich über Arme, Rumpf, Beine, Hals und Kopf aus. Ebenfalls können die Betroffenen nur noch kleinere Mengen Nahrung zu sich nehmen. Denn nun haben diese Probleme beim Schlucken. Der Speichelt fließt zusätzlich häufig unkontrolliert aus dem Mund. Den Betroffenen fällt das Sprechen immer schwerer und mit Fortschreiten der Krankheit geht die Fähigkeit zu Sprechen häufig total verloren. Sollten die Muskeln, die für die Atmung zuständig sind, angegriffen werden, ist die Funktion der Lungen stark beeinträchtigt. Dann kommt es zusätzlich noch zu Atemnot. Doch einige Muskeln werden von ASL nicht angegriffen. Hierzu gehört die Darm- und Blasenmuskulatur, ebenso wenig wird die Sexualfunktion beeinträchtigt. Genauso bleibt die Fähigkeit zum Denken vollkommen erhalten. So können Menschen mit ALS immer noch ohne Probleme sehen, hören, fühlen und schmecken. Doch bis eine endgültige Diagnose gestellt werden kann, haben die Betroffenen häufig eine wahre Odyssee hinter sich. Dazu gehört auch, dass viele Ärzte aufgesucht worden sind, die leider häufig keinen Rat wussten.

Patient bekommt alles mit

Dabei erlebt der Betroffene den kompletten Verfall seines Körpers bei vollem Bewusstsein mit. Zwar wird es als Muskelerkrankung angesehen, doch eigentlich sind die Nervenbahnen verantwortlich. Denn hier werden die motorischen Signale nicht mehr übertragen, womit genau diese Nervenbahnen durch ALS geschädigt werden. Dabei werden diese sensorischen Signale ungestört zum Ziel geleitet, was sich wirklich paradox anhört. So kann der Patient seinen Arm zum Beispiel nicht mehr bewegen. Wird er aber an dem Arm berührt, kann er das wiederum spüren. Doch diese Erkrankung trifft nicht jeden, sondern ist eine Erbkrankheit. Dabei ist jeder Krankheitsverlauf anders, wobei dies auch die ersten Symptome betrifft. Bei einigen Menschen beginnt dies beim Formulieren von Wörtern und mit Schluckbeschwerden. Wobei dies bei anderen Patienten wiederum in den Fingern bzw. Händen beginnen kann. Dabei sind immer nur die benachbarten Muskeln betroffen. Also ist die Griffsicherheit in der linken Hand betroffen, dann zieht sich dies im linken Arm weiter bis hin zur Schulter. In welchem Zeitraum dies geschieht, ist wiederum bei jedem Patienten anders. Bei einigen ist der Verlauf sehr schnell, bei anderen Menschen wiederum langsam.

Allerdings steht bei ALS eines fest, der Patient wird früher oder später ein Pflegefall. Dies kann dann noch zu seelischen Problemen führen, gerade wenn die Bewegungsfreiheit immer mehr eingeschränkt ist. Zusätzlich sind die Familie und das persönliche Umfeld von der Erkrankung mit betroffen. Eine Heilung gibt es nicht, was viele Patienten fast schon als Todesurteil ansehen. Es lässt sich aber auch mit dieser Erkrankung leben, auch wenn dies nur mit fremder Hilfe geht. Hier sollten sich die Betroffenen direkt Hilfe suchen, denn das Fortschreiten von ALS lässt sich nicht aufhalten. Dabei ist allerdings jeder Krankheitsverlauf anders, aber 70 % der Patienten leiden unter Schluckstörungen. Nicht immer ist die Atmung dabei betroffen.

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